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Ein Lebenszeichen …und was es neues gibt!

Ich muss zugeben, dass es dieses Jahr auf diesem Blog sehr ruhig meinerseits war. Woran das lag, wie es dem Cabrio geht und was es nun meinerseits neues zu berichten gibt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Zeit für einen neuen gebrauchten Golf

Zum Zeitpunkt meines letzten Blog-Eintrages im Juli besaß ich neben dem Golf 1 Cabrio noch einen Audi A3 1.9 TDI als Alltagsauto. Das Cabrio war schließlich nur für Schönwetter-Fahrten gedacht. Doch der Audi machte mehr und mehr Probleme, ständig verlor er Kühlwasser, die Wasserschläuche platzen nach und nach. Immer wieder stand ich mit Warnblinkanlage am Straßenrand um Wasser nachzukippen, fuhr von der einen ratlosen Werkstatt zur nächsten und lies mir deutlich machen, dass der Motor ein Fass ohne Boden sei. Mehrere, unabhängige Diagnosen ergaben, dass wohl die Zylinderkopfdichtung defekt sei. Ebenso war die HU fällig, die Stoßdämpfer hinten waren durch, Türschloss defekt und viele weitere Kinderkrankheiten, die mit der Zeit nur noch nervten. Somit beschloss ich mich, den Audi zu verkaufen und quälte Abend für Abend die Suchmaschinen der großen Autobörsen. Letztenendes verkaufte ich den Audi für einen akzeptablen Preis an einen Export-Händler und war somit nun täglich auf mein Golf 1 Cabrio angewiesen. Mein einfacher Arbeitsweg beträgt rund 30km, dazu kommen weitere private Fahrten. Das Gute war, dass es Sommer war, doch eigentlich ist mir das Cabrio zu schade für den Alltag inklusive Autobahnfahrten, Wocheneinkäufen etc. Nachdem ich mir in verschiedenen Autohäusern mehrere Seat Leon, Leon ST sowie Ibiza in neu und gebraucht angeschaut hatte und ich nicht zu 100% zufrieden war, wurde ich schließlich bei einem netten gewerblichen Verkäufer in Köln fündig. Es wurde schließlich wieder ein Golf. Typisch für mich eben. 😉 Es wurde dieser silberne VW Golf VI Highline 1.4 TSI von 12/2009. Ich habe ihn mit 111tkm gekauft, frisch beim Verkauf wurde die Steuerkette mit Riemenspanner rein preventiv getauscht.

Besonders gut an dem Wagen gefiel mir zum einen die Highline Ausstattung mit den superbequemen Alcantara-Sportsitzen mit Sitzheizung, dazu die 18″ Vancouver Alufelgen mit dem Vancouver-Sportfahrwerk, welches ab Werk 20mm Tieferlegung mit sich bringt. Ebenso ist eine Dynaudio Soundanlage am Werk verbaut, die wirklich einen guten Klang mit satten Bässen mit sich bringt.

Die getönten Scheiben hinten runden den etwas sportlicheren Serienzustand gut ab. Ich habe mich auch bewusst für einen Viertürer entschieden, da es nicht nur viel praktischer ist, sondern auch weil es mir beim Golf VI optisch sogar besser gefällt.

Das, was leider garnicht mehr zeitgemäß war, war das serienmäßige Radio RCD 210. Kein Bluetooth, keine Freisprecheinrichtung, kein USB und natürlich auch kein Navi. Das Radio blieb nicht lange drin, doch dazu gleich mehr. 🙂

Das i-Tüpfelchen dieses sonst absolut langweiligen Standard-Golf ist die serienmäßig verbaute Standheizung. Da der Wagen im Winter hauptsächlich draußen stehen muss (die Garage ist für meine bessere Hälfte reserviert, sie hat den längeren Arbeitsweg), war die Standheizung ein nettes Feature.

Das leidige Thema Autoradio

Wer sich mal die Preise für originale Radio-Navi-Systeme, kurz RNS, angeschaut hat, kann sich sicher gut vorstellen, dass ich mich schnell nach Alternativen von Drittanbietern umgeschaut habe. So sehr ich die originale Optik und Qualität schätze, aber über 1000€ für ein Radio mit Navi auszugeben, finde ich einfach übertrieben. Hinzu kommt der Hickhack mit veralteter Software, vielen geklauten Geräten am Markt etc. Daher recherchierte ich, was es mittlerweile noch so am Markt alles gibt. Wichtig waren wir vor allem Bluetooth, eine gute Navigations-Software und eine Freisprecheinrichtung. Ich höre keine CDs und schaue beim Autofahren auch keine Blurays oder DVDs. 😀 (Wer macht sowas?!)

Kurzum wurde ich bei der Firma M.I.C. GmbH aus Dresden fündig, welche das das Gerät AV8V4 seit diesem Sommer vertreiben. Es handelt sich hierbei um ein sogenannten „China RNS„, also ein Radio-Navi-System eines NoName-Herstellers, welche in China hergestellt werden. Es gibt unzählige Geräte bei eBay, Amazon und Co. zu kaufen, einen Überblick zu bekommen ist garnicht so einfach. Da die Geräte oft technisch nicht so 100%ig ausgereift sind wie OEM-Geräte, ist ein guter Kundenservice umso wichtiger. Und genau da kann das deutsche Unternehmen M.I.C. GmbH punkten. Ich habe mich für das Gerät AV8V4 mit Android entschieden und nutze es seit ein paar Monaten. Wie es mir gefällt und was man damit alles machen kann, erzähle ich in Kürze in einem seperaten Blog-Eintrag!

 

 

ein kurzes Vergnügen mit der Standheizung

Nun brauchte ich im Sommer und Herbst nicht wirklich die Standheizung. Ich habe die Programmierung und Funktion zwar getestet und alles machte einen guten Eindruck, doch als es nun diese Woche zum ersten mal so richtig gefroren hat, stand ich morgens vor dem völlig vereisten Auto und wurde in der MFA mit der nüchternen Fehlermeldung „Systemfehler: Standheizung“ abgefertigt, als ich sie manuell per Knopfdruck anschalten wollte. Nun war ich diese Woche kurz bei VW um den Fehlerspeicher auslesen zu lassen. Diagnose: Temperaturfühler hatte einen Kurzschluss, alles weitere noch unklar.

Ich überlege nun, was ich machen soll. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf eine superteure Reparatur, nur dafür, im Winter weniger Eis kratzen zu müssen. Hat jemand Erfahrungen mit dem Problem und weiß Rat? Am liebsten würde ich es sogar selber lösen.

…und was ist mit dem Golf 1 Cabrio?

Wie oben schon erwähnt, hat es mich im Sommer nicht im Stich gelassen, als der 12 Jahre jüngere Audi A3 den Geist aufgegeben hat. Es hat diesen Sommer keine Reparatur benötigt und schnurrt wie ein Kätzchen. Es steht wie jeden Winter nun trocken und sicher in einer Garage und ist bereit für den nächsten Sommer. Ich denke, dass ich dem Cabrio nächstes Jahr mal eine große Inspektion mit neuem Zahnriemen, Wasserpumpe, Keilriemen etc. spendiere und mal ein Wertgutachten erstellen lasse, aber da steht noch nichts fest.
Ein kleines Highlight gab es sogar diesen Sommer noch, denn das Cabrio durfte ein Wochenende als Hochzeitsauto herhalten. „Leider“ zwar nur für die standesamtliche Hochzeit, denn es wurde als Überraschung von einem anderen Oldtimer abgelöst. Trotzdem hat es mir und dem Brautpaar eine große Freude gemacht. Entsprechend herausgeputzt sah er an dem Wochenende aus… hier ein paar Fotos davon, noch ohne Hochzeitsdeko:

Kurzum, dem Cabrio geht es super. 🙂

…und warum war es hier so still?

Aus zwei Gründen: Zum einen weil sich mit dem Cabrio nicht viel Gesprächsstoff ergeben hat und zum anderen, weil ich technische Probleme mit dem Blog hatte. Doch diese sind nun gelöst, sodass es nun weitergehen kann!

In diesem Sinne wünsche ich euch nun eine schöne Adventszeit und verspreche, dass es nicht mehr so lange dauert, bis der nächste Blog-Eintrag folgt!

Mit freundlicher Lichthupe
Daniel

 

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