Ab zum TÜV – Mit Umwegen zur Plakette

Hallo zusammen!

Nach einer längeren Schreibpause auf diesem Blog erzähle ich heute, wie mein gestriger Besuch beim örtlichen TÜV verlaufen ist und wie der aktuelle Stand der Dinge ist.

Seit Saisonbeginn am 1. April bin ich wieder unregelmäßig oft mit dem Cabrio unterwegs. Mit Ausnahme des Radios funktioniert alles soweit. In den letzten zwei Wochen fahre ich sogar ausschließlich mit dem Cabrio, da mein Alltags-Audi (mal wieder) Probleme macht und nicht fahrbereit in der Garage steht.

Nun war in diesem Mai die Haupt- und Abgasuntersuchung wieder fällig. Am gestrigen Brückentag hatte ich frei und bin somit hochmotiviert direkt morgens zum örtlichen TÜV gefahren. Nachdem ich vor zwei Jahren bei der DEKRA war und dort ein bisschen das Gefühl hatte, dass der junge Prüfer noch nicht sonderlich kompetent in seinem Job war, wollte ich mal die Konkurrenz testen. Obwohl nur ein Prüfer im Gebäude war, kam ich, … ääh mein Cabrio …, direkt dran.

Es ging los mit der Hauptuntersuchung. Hupe, Wischer, Gurte, alle Lichter usw… Alles ok. Beim Blick in den Motorraum fand der Prüfer dann etwas zu bemängeln: Batterie-Pluspol nicht abgedeckt! Na gut, wenns mehr nicht ist, dachte ich…

Dann ging es auf die Hebebühne. Während des Kontrollierens des Fahrwerks murmelte der wortkarge Prüfer: „Schöner originaler Zustand… Früher wurden die ja alle getuned, kaputt geschraubt.“ Ich gab ihm Recht und bestätigte stolz, dass ich ja kein Freund von Tieferlegen sei, gerade bei so alten Cabrios (Manchmal muss man einfach ein bisschen lügen).

Er konnte nichts weiter finden, betonte aber noch den guten Zustand der Querlenker. 🙂

Jetzt war nur noch die Abgasuntersuchung, kurz AU, angesagt. Das sollte ja kein Problem sein, dachte ich. … Doch, Pustekuchen! Nach mehreren Anläufen schaffte es der TÜV Prüfer nicht, die vorgegebenen Grenzwerte (CO2, Lamda, etc) zu erreichen. Freundlicherweise gab er mir aber die Chance, „mal eben“ zu einer Kfz-Werkstatt zu fahren, welche fähig sind, gegebenenfalls Einstellarbeiten zu erledigen und auf somit auch die AU zu schaffen.

Also bin ich losgefahren und zur erstbesten Werkstatt: Absage, zu viel zu tun. Bei der zweiten Werkstatt knurrte der Meister zwar, was er denn da einstellen soll (wo er ja nicht ganz unrecht hat, es ist immerhin kein Vergasermotor…) aber letztendlich hat er es wie gewünscht geschafft, die AU Grenzwerte zu erreichen und somit hatte ich nach 15 Minuten die Bescheinigung in der Hand. Damit bin ich zurück zum TÜV Prüfer gefahren, mir die frische Plakette aufkleben lassen, zahlen und mit guter Laune das Gelände verlassen!
Somit: Eigentlich unspektakulär, trotzdem spannend und zum Schluss: Ende gut, alles gut!

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten zwei Jahre mit dem Erdbeerkörbchen! 🙂

Viele Grüße, Daniel

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