Quick ’n‘ Dirty – Waschen kurz vor Saisonende

Heute ist der letzte Sonntag im Oktober, das Cabrio darf nur noch sechs Tage auf die Straße. Dann heißt es wieder warten bis April.

Eigentlich hatte ich geplant, zum Saisonende den Rost am Windschutzscheiben-Rahmen zu entfernen, eine neue Winschutzscheibe einzubauen, Beulen und Kratzer per Smart-Repair zu entfernen und die komplette Front aufgrund der vielen Steinschläge neu lackieren zu lassen. Nun kam es in den letzten Wochen aber etwas anders. Anstelle Zeit, Geld und Liebe ins Cabrio zu stecken, brauchte der Audi A3 unerwartete Zuneigung – durch ein unschönes Klopfern und Klackern machte sich das defekte Zweimassenschwungrad bemerkbar. In dem Zusammenhang wurde dann auch gleich die Kupplung erneuert. Somit diente das Cabrio dann als Ersatz-Alltagsauto für zwei Wochen. Morgens bei 7° oben ohne zur Arbeit zu fahren macht ja schon Spaß, aber bei Regen hatten die kleinen mickrigen Scheibenwischer ganz schön zu kämpfen. Neben der spontanen Finanzspritze in Höhe eines schönen 10-Tage-im-Süden-Urlaub-mit-All-In machte auch das Arbeitsaufkommen ein Strich durch die Rechnung meines Planes. Selbst Auto waschen passte schon nicht mehr in den Zeitplan… 🙁

Da ich in der kommenden Woche wahrscheinlich auch nicht viel vom Tageslicht sehen werde, habe ich mir heute ein bisschen Zeit genommen, das Cabrio zumindest einmal im Quick ’n ‚Dirty-Verfahren zu waschen, damit ich es in den nächsten Tagen abends nur noch zur Unterstell-Garage im Nebenort bringen muss. Also los: In der Garage einen Eimer, ein Waschhandschuh, Shampoo, einen Detailer, ein Trocknungstuch und 2-3 Microfasertücher zusammengesucht und mit dem Cabrio zum SB-Waschpark des Vertrauens gefahren. „Sonntags Waschbox geschlossen!“ – Mist… Blick auf die Uhr: „13.30 Uhr.“ … Okay, ich kenne da einen anderen Waschpark mit Tankstelle, der jeden zweiten Sonntag von 9-14 Uhr geöffnet hat. Schnell dahin… Puuh, Glück gehabt, heute ist einer dieser offenen Sonntage. Schnell im Kassenhäuschen Geld gewechselt und das Cabrio gewaschen. Natürlich nicht mit der kratzigen Bürste, mit der jeder Baustellen-Wagen abgeschrubbelt wird, sondern nur mit dem Hochdruckreiniger und anschließend mit eigenem Eimer, Shampoo, Waschhandschuh & Co. (für die Waschprofis: Ja, ich hab den zweiten Eimer nicht dabei gehabt, ich schäme mich auch). Mit dem Gedanken, dass um 14 Uhr der Park schließt, habe ich mich entsprechend beeilt. Als ich dann gerade fertig bin und den Wagen raussetze, schaue ich auf die Cabrio-Uhr: 13.57 Uhr. Da fällts mir ein: „Scheisse, Zeitumstellung. Wir haben erst 12.57 Uhr!“ Somit war die ganze Hektik umsonst. Naja. Dann mit etwas mehr Ruhe das Auto abgetrocknet, die Einstiege gesäubert, die Matten abgeklopft, den Innenraum gesaugt und den Luftdruck auf allen Reifen auf 2,2 Bar angepasst. Zuletzt ein paar Fotos gemacht, siehe unten.

Zuhause angekommen, habe ich noch auf die schnelle mal den Lederreiniger Mild vom Lederzentrum getestet. Während der ganzen Saison habe ich die Ledersitze quasi nicht gepflegt, um zu testen, die stark eine Saison die Sitze so belastet und was man dagegen tun muss. 🙂 Zum Reinigungsleistung des Lederreiniger Mild: Ich sag mal so: Eher mild. 🙂 Wirklich viel Dreck/Flecken hat er auf die schnelle nicht entfernt, der starke Reiniger wäre da sicher angebrachter gewesen. Das verschieben ich aber in die Winterpause oder zum Saisonbeginn 2016. 🙂

Nun noch ein paar Fotos… ich melde mich die Tage nochmal!

2015_10_25_001

2015_10_25_002

2015_10_25_003

2015_10_25_004

2015_10_25_005

2015_10_25_006

Für die Fotos habe ich mein kleines Cabrio in 1:18 mal aus der Vitrine geholt. Es ist zu 100% identisch, außer dass der Innenspiegel abgefallen ist und der Scheibenrahmen oben einen Riss hat… 🙁

2015_10_25_007

Dieses Ü-Ei auf Speed steht für die Fahrfreude 😉

2015_10_25_008

2015_10_25_009

Kurzes Fazit zum Saisonende: Dass ich viel Bluejeans trage, sieht man am Fahrersitz. Ansonsten bin ich mit dem Zustand der Sitze sehr zufrieden…. und ja, beige Fußmatten sind sehr pflegeintensiv. 😉