Endlich kein Ferrari-Look mehr!

Das Cabrio ist ja schon fast original gewesen – mit der Betonung auf „fast“. Die gelb lackierten Bremssättel waren das einzige „Tuning“ an dem Cabrio. Da mir dieser Möchtegern-Ferrari-Look überhaupt nicht gefiel, habe ich mir Hammerite Metall-Schutzlack in schwarz matt gekauft und folgendes gemacht:

 

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Alles was nicht gerade Bremssattel ist, habe ich mit ner Mülltüte und nen bisschen Klebeband geschützt

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… dann mit der Drahtbürste den groben Dreck runterkratzt und mit Bremsenreiniger gereinigt. Hammerite steht bereit… (Von der Reihenfolge ist schlauer, erst sauber zu machen und DANN erst drumrum abkleben. Habe ich auf der anderen Seite dann so gemacht)

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Schließlich ordentlich das schwarze Zeug überall hingepinselt, wo der vorherige Künstler seine gelbe Farbe grob hingesprüht hat…

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24 Stunden später: Furztrocken, Ergebnis okay. Auf dem Foto blitzen vereinzelt noch gelbe Stellen raus, in echt fällts aber kaum auf und geht mir auch ziemlich am A**** vorbei. 😉 Hauptsache das gelb blitzt nicht mehr hinter der Felge… und für nen zweiten Durchgang war ich schlichtweg zu faul. 🙂

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Und genau so soll es dann aussehen: Einfach nur schwarz hinter der Felge. Die Geländehöhe ist übrigens nur vom vorherigen Aufbocken so extrem. 😉 Die ganze Aktion habe ich natürlich auf der Beifahrerseite ebenfalls gemacht.

P.S.: Drückt mir und dem Cabrio Samstag die Daumen, ich plane HU/AU!
P.P.S.: Wenn Sonntag das Wetter gut ist, findet man das Cabrio und mich beim Youngtimer Vestival in Herten!

Viele Grüße
Daniel

Mehr Glanz und „Blink Blink“

Okay, der Titel ist etwas bescheuert, aber ich konnte ihn mir nicht verkneifen. Wer meine Aufbereitung in der „CARWOCHE“ verfolgt hat, kann sich vielleicht erinnern, dass ich bei der ersten Handwäsche den Seitenblinker auf der Fahrerseite in der Hand hatte. Die orange Kappe konnte nicht mehr befestigt werden und der Kabelstrang samt Leuchte blinkte nun fröhlich im Inneren des Kotflügels. Ein optimistischer Versuch, das mit einem Stück Draht wieder raus zu tüddeln, blieb bei einem Versuch. Somit war folgendes angesagt:

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Wagen vorne rechts aufgebockt und das Rad abgenommen. Zu sehen u.a. der hässlich gelb lackierte Bremssattel… (seine Tage sind gezählt…)

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Zum Entfernen der Radhausschale muss man insgesamt 10 Schrauben rausdrehen und ein Clip auf 12 Uhr entfernen. Das alte Plastik sitzt ziemlich steif und fest, aber mit etwas Gewalt kam ich an den Bereich, den ich brauchte. Ich hätte somit theoretisch nicht mal alle Schrauben rundum lösen müssen.

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Da hängt der Übeltäter im inneren des Kotflügels rum, oben im Bild sieht man seinen eigentlichen Arbeitsplatz, das Loch.

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Blinkerkappe mit Leuchte wieder verbunden und mit 1-2 Tropfen Heisskleber fest montiert. Durch eine abgebrochene Nase war sonst ein fester Halt nicht mehr möglich.

Alles wieder festschrauben, Rad dran, fertig.

 

Heute kam nun endlich mein neues VW Emblem für den Kühlergrill an. Ich habe es bei Werk34 bereits am 22.03.15 bestellt, aber erst nach einer zweiten Kontaktaufnahme haben Sie es tatsächlich geschafft, für 5,90€ Versandkosten in einem riesigen Karton das VW Emblem zu liefern…

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Links liegt das neue Emblem, rechts das alte. 🙂

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Kurze Demontage des Kühlergrills machte den Wechsel der Embleme unkompliziert. Auch wenns nur ne Kleinigkeit ist, macht es beim Gesamteindruck ordentlich was aus. Jetzt stört nur noch der Sternenhimmel, …äh Steinschlag.

 

Ansonsten bleibt für diese Woche nur zu sagen, dass es einen Riiiiiiiieeeesen-Spaß macht, bei schönem Wetter offen von der Arbeit abends in den Feierabend zu fahren und andere Golf Cabrio Fahrer zu grüßen, die das selbe Grinsen im Gesicht haben wie ich!

CARWOCHE #4 – Die erste Ausfahrt „oben ohne“

Heutenachmittag war es endlich so weit, ich konnte das Cabrio nun bei Sonnenschein aus der Garage holen. Es schien überwiegend die Sonne, aber auch dicke Wolken zeigten sich ab und zu am Himmel. Bei etwa 8°C haben meine Freundin und ich uns zunächst entschlossen, erstmal mit geschlossenem Verdeck eine kleine Tour zu machen. Bei einem Schloss „um die Ecke“ haben wir dann ein paar Fotos gemacht… und gemerkt, dass vorne rechts sehr wenig Luft auf dem Reifen ist. Dass nicht genug drauf ist, hatte ich vor ein paar Tagen schon gesehen, es aber dann doch wieder vergessen. Schließlich waren wir mutig und haben das Dach dann doch geöffnet und sind dann „oben ohne“ zur nächsten Tanke zum Reifendruck-Check. Auf dem Heimweg zogen sich die Wolken dann beängstigend zu… und ca. 300m vor der heimischen Garage fielen dann die ersten Tropfen Regen… ich würde sagen, alles gut gelaufen! Der Motor läuft übrigens einwandfrei, wie ein Uhrwerk! 🙂

Jetzt fehlen nur noch die Fotos.

Ich wünsche schöne Feiertage und gutes Cabriowetter!

Viele Grüße,
Daniel

P.S.: Gestern wurde der Seiten-Aufrufe Rekord gebrochen – 887 mal wurde uehsi.de aufgerufen! Danke für euer positives Feedback!

 

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CARWOCHE #3 – Wer schön sein will, muss leiden…

Zuallererst: Juhu, es ist der erste April – die Saison geht los! Hiermit grüße ich mal alle Golf 1 Cabrio Fahrer, die nun endlich fahren dürfen. Ob man bei dem Wetter, im wahrsten Sinne ein Aprilwetter, auch fahren kann, ist eine andere Sache.

Doch nun zurück zum Thema, der Aufbereitung des Cabrios. Mein Tag startete in etwa so, wie er gestern zu Ende ging, in dem ich noch die Frontstoßstange mit der Maschine poliert habe. Dazu habe ich keine Fotos, aber Prinzip ist denke ich gestern deutlich geworden.

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…weiter ging es mit manuellem Handbetrieb: Mit einem Petzoldts Polierschwamm und der Ultimate Compound habe ich die Bereiche poliert, die man mit der Maschine nicht gut abfahren kann. Hier z.B. der Windschutzscheibenrahmen.

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Natürlich hat das Polieren mit der Hand nicht die Qualität der Maschine, aber für den Bereich auf jeden Fall gut genug. Man muss ja auch mal die Kirche im Dorf lassen. 😉

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Ebenso z.B. die Spiegel.

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Mit dem kleinen Stützteller habe ich die leicht angelaufenen Zusatzscheinwerfer aufpoliert. War kein Weltwunder, aber ein bisschen besser ist es geworden. Das Baustrahlerlicht betont ganz gemein den Steinschlag 🙁

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Bis zu diesem Zeitpunkt war ich drauf und dran, das Klebeband vom Auto zu reissen, Kennzeichen dran zu schrauben und eine erste Tour zu starten…

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…was aber nur bei einer Idee blieb. 🙁

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Also schnüffelte ich in der geschlossenen Garage am Isopropyl-Alkohol und entfernte damit alle Polierreste auf dem Lack. Danach ist er bereit für die Kür – das Wachsen!

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Das ganze Auto habe ich mit dem Applicator-Pad ab-isopropanoliert…

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…und mit einem frischen Microfasertuch die übrigen Schlieren entfernt.

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Das Klebeband konnte runter.

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Jetzt wurde es noch mal interessant für mich – mein erstes Waxing sozusagen. Das Meguiars Mirror Glaze #16 sollte dem Lack den perfekten Glanz geben. Das gute Zeug ist mittlerweile nicht mehr im Handel. Ich habs schon vor längerer Zeit gekauft und werde damit voraussichtlich ein Leben lang auskommen, so ergiebig ist das.

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Nachdem ich im Internet häufiger vorher gelesen hatte, dass es eine Fehl-Produktion gab, bei der das Wachs zu matschig war, war ich zuerst auch skeptisch, ob mein Wachs die richtige Konsistenz hat. Auf dem Bild sieht man, dass mit einem leichten Zug des Pads über den Wachs viel zu viel auf dem Pad ist. Ich habs wieder abgenommen und dann nur durch minimales Tupfen aufs Pad übertragen.

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Und dann schön mit der flachen Hand gleichmäßig über den Lack verteilen. Wenn man meint, es ist zu wenig, ist es gerade gut.

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Während die eine Seite Zeit zum Ablüften hatte, habe ich solange die andere gewachst.

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Hier der Finger-Wisch-Test: Zieht man mit dem Finger über den Wachs und es bleibt ein schmieriger Film, ist der Wachs noch nicht bereit, abgenommen zu werden.

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Nach ein paar Minuten warten an anderer Stelle: Hier zeigt der Finger-Wisch-Test, dass der Wachs fertig ist. Ich kann euch sagen, der Lack ist nun glatt wie ein Babypopo! 🙂

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Weiter ging es mit den Felgen. Vorgehensweise heute: Eine Runde ValetPro Citrus Bling 1:3, dann mit der Excenter ordentlich Autosol erst auf Stufe 1 und dann auf Stufe 6 verarbeitet und schließlich mit einem Microfasertuch wieder abpoliert.

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Einen größeren Glanz erreicht man bei den Felgen eigentlich nur, wenn man den Klarlack abbeizt. Habe ich bei meinem alten Cabrio mal gemacht, mache ich nie wieder. Sch*** Arbeit!

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Damit die Felgen auch möglichst lange sauber sind und leicht zu pflegen bleiben, gabs noch ne Runde 1Z Hartglanz Versiegelung. Schwupp die Wupp mit dem Applicator-Pad aufgetragen und mit nem Microfasertuch wieder abgenommen.

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Auch die schwarzen Kunststoffteile sollten etwas Liebe erfahren. Mit dem Kochchemie Plast Star siliconölfrei bekamen zunächst die Zierleisten ihre Pflege.

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Weiter ging es mit dem Kühlergrill. Man kann bei dem Licht leider kaum ein Unterscheid erkennen. Glaubt mir, es hat sich gelohnt. 😉

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Das VW-Emblem hat seine besten Zeiten hinter sich. Ein neues ist schon längst bestellt, aber leider noch nicht bei mir im Briefkasten angekommen. Hier sieht man ein bisschen, dass der Grill wieder schwarz ist.

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Genauso bekam hinten die schwarze Blende eine Runde Plaststar. Den Tankdeckel habe ich ebenfalls behandelt, aber vergessen ein „nachher“-Foto zu machen.

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Alle (!) Gummidichtungen habe ich mit einem Pinsel, einem Tuch und Plast Star abgefahren. Da saß ordentlich Siff drin/dran/drauf, das Tuch war nachher quasi schwarz.

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Nicht zu vergessen die Türgriffe.

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Genauso wenig die B-Säule.

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Das Verdeck-Gestänge habe ich nicht nur mit Plast Star gepflegt, sondern auch alle Gelenke mit WD-40 behandelt. Es flutscht direkt besser.

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Nun wollten mich diese blöden Kennzeichenhalter kurz vor Feierabend noch mal richtig nerven. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Draufschrauben, Kennzeichen unten einclipsen, oben einclipsen, fertig. Problem an der Sache war, insbesondere vorne, dass die Halteclipse SO stramm sind, dass das Kennzeichen erst garnicht einrasten wollte. Mit Gewalt, mehreren Versuchen, Flucherei und Ausdauer hab ichs dann irgendwann doch hinbekommen.

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Draußen wurde es dunkel. Rausfahren hat sich leider nicht mehr gelohnt. 🙁

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Obwohl ich schon kein Bock mehr hatte und es schon 20.25 Uhr war (die Uhr im Cabrio hat noch Winterzeit), habe ich noch fix das Radio wieder eingebaut, diesmal mit dem nötigen Antennen-Adapter, der mir noch fehlte.

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Radio erfolgreich entsperrt und mal 1LIVE eingespeichert.

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Für eine allerletzte Innenraum-Katzenwäsche musste der KochChemie MultiInteriorCleaner herhalten. Das Zeug riecht super lecker, wie ein Herrenparfüm, und macht dazu auch noch Amaturenbrett & Co. sauber! 🙂

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Einmal alles durchgepinselt und abgewischt.

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Soweit so gut, aber der Innenraum ist noch nicht fertig. Mir fallen da spontan die Pedale und der Teppich ein. Es gibt noch was zu tun!

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Es war nun kurz vor Neun und ich musste tatsächlich das Cabrio am ersten April verlassen, ohne eine Spritztour damit gemacht zu haben.

Ob´s mir am 2. April gelingen wird? 🙂

Bis dahin,

euer Daniel